Rückblick auf das Förderjahr 2025
In unserer Vorstandssitzung im April 2026 haben wir auf das zurückliegende Förderjahr 2025 geschaut – und auf viele bewegende Momente, in denen Hilfe ganz konkret Leben verändert hat.
Die Wolfgang R. Fikentscher Kinderhilfestiftung konnte im vergangenen Jahr 11 Projekte unterstützen und damit ein Fördervolumen von über 54.000 Euro für Kinder und Jugendliche in Deutschland und weltweit bereitstellen.
Hinter dieser Zahl stehen keine abstrakten Summen, sondern Chancen, Rettung, Hoffnung und neue Wege. Unsere Förderung reichte von akuter Einzelfallhilfe über nachhaltige Bildungsprojekte bis hin zu hochspezialisierten medizinischen und therapeutischen Maßnahmen.
Im Mittelpunkt standen dabei immer Kinder und Jugendliche, die ohne Unterstützung oft keine Perspektive hätten – krank, benachteiligt oder in schwierigen Lebenssituationen. Mit unserem Engagement konnten wir wieder wirkungsvoll helfen.
Gesundheit & lebensrettende medizinische Hilfe
Ein besonderer Schwerpunkt lag auch 2025 auf medizinischer Hilfe – dort, wo es oft um das Wichtigste überhaupt geht: das Leben selbst.
- MOHKI-Projekt in Burundi: Erneut konnte ein herzchirurgischer Eingriff finanziert werden – eine Operation, die für ein kleines Kind den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten kann.
- Kinderhaus AtemReich in München: Unterstützt wurde die Betreuung schwerstpflegebedürftiger und intensiv-beatmeter Kinder – unter anderem durch eine besonders einfühlsame tiergestützte Therapie. Regelmäßig brachten wir einen fahrenden Zoo in das Kinderhaus und schenkten den Kindern damit Freude und Abwechslung im Alltag.
- LMU Klinikum / Dr. von Haunersches Kinderspital: Unsere Förderung half einem schwer an Leukämie erkrankten Jugendlichen dabei, Zugang zu einer innovativen CAR-T-Zelltherapie zu erhalten – und damit neue Hoffnung in einer scheinbar ausweglosen Situation.
Soziale Hilfe & direkte Einzelförderung
Manchmal sind es kleine Beiträge, die für ein einzelnes Kind eine ganze Welt bedeuten.
- Abschlussfahrt eines Schülers in Bayern: Dank unserer Unterstützung konnte ein Schüler an seiner Abschlussfahrt teilnehmen – ein Erlebnis, das sonst unerreichbar gewesen wäre.
- Salberghaus Putzbrunn: Zusätzliche Angebote der Familienhilfe sowie therapeutische Maßnahmen konnten umgesetzt werden und entlasteten Kinder und Familien spürbar im Alltag.
- RABENNEST e.V. München: Die wichtige psychodramatische Gruppenarbeit für gefährdete Jugendliche konnte fortgeführt werden und gab Stabilität in oft instabilen Lebenswelten.
- Arche München: Zwei Mädchen erhielten eine ÖPNV-Jahreskarte – und damit nicht nur Mobilität, sondern auch Teilhabe am sozialen Leben, am Alltag und an Gemeinschaft.
Bildung & pädagogische Projekte
Bildung bleibt einer der stärksten Schlüssel für Zukunft. Genau dort setzen viele unserer Projekte an.
- Projekt „Study Buddy“: An einer Münchner Mittelschule unterstützen ältere Schüler jüngere Mitschüler und erleben dabei selbst, wie wertvoll Verantwortung und gegenseitiges Lernen sein können.
- „Out of the Box-Coaching“: Das Gewaltpräventionsprojekt eröffnet Jugendlichen über Boxtraining einen neuen Zugang zu Disziplin, Selbstkontrolle und Respekt – und oft auch zu sich selbst.
- ETO-Berufsschule in Gitega / Burundi: Die von uns finanzierte Berufsschule wurde weiter unterstützt. Rund 450 Jugendliche erhalten dort durch engagierte Lehrkräfte eine echte berufliche Perspektive.
- Kunstprojekt in München-Schwabing: Stationär behandelte Kinder konnten ihren eigenen Schulpavillon kreativ gestalten – ein sichtbares Zeichen dafür, dass Krankheit Kreativität und Selbstwirksamkeit nicht nimmt.
Gesamtblick
Die Projekte des Jahres 2025 zeigen eindrucksvoll, was unsere Arbeit im Kern ausmacht: Hilfe, die ankommt. Hilfe, die bleibt. Und Hilfe, die verändert – und das seit nunmehr 38 Jahren.
Ob medizinische Rettung, soziale Stabilisierung oder neue Bildungschancen – hinter jedem Projekt steht ein Kind, ein Gesicht und eine Geschichte.
Wir danken allen Partnern, Einrichtungen und Unterstützern, die diese Arbeit möglich gemacht haben. Ohne sie wäre vieles davon nicht denkbar.
Gemeinsam konnten wir im Jahr 2025 dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen nicht alleine bleiben, sondern neue Hoffnung, neue Wege und neue Perspektiven bekommen.
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